Jerôme Scherber

“Als Servicetechniker bist du das Gesicht von Unisign beim Kunden.”

Meine Unisign-Geschichte: Jerôme arbeitet schon sein ganzes Berufsleben im Service- und Wartungsbereich. Nach dem Wehrdienst und dem Schullabschluss an der MTS Maschinenbau begann er bei einem Unternehmen in der Automobilbranche. Danach folgten Stationen in verschiedensten Branchen, wie der Flachglasindustrie, der Glasproduktion, der Wäschereibranche und im Maschinenbau. Zusätzlich absolvierte Jerôme Schulungen in Wartung, Hydraulik, Pneumatik und Schweißen. „Als Servicetechniker muss man breit aufgestellt sein“, sagt er. Seit mehr als neun Jahren ist er bei Unisign im Einsatz.

Wie kam er zu Unisign? Jerôme: „Eine Personalagentur hat mich kontaktiert. Bei Unisign suchte man einen Servicetechniker. Das erste Vorstellungsgespräch mit Paul Lennaerts, unserem heutigen Operations Manager, werde ich nie vergessen – es dauerte vier Stunden. Mein Ansprechpartner bei der Agentur wurde schon nervös und rief mich während des Gesprächs an. Auch das zweite Gespräch dauerte etwa vier Stunden. Ich bekam einige Tests, wie zum Beispeil technische Zeichnungen, Elektro-, Pneumatik- und Hydraulikpläne lesen. Natürlich wollten sie wissen, mit wem sie es zu tun hatten. Das lief alles gut – ich wurde direkt eingestellt.“

Als Servicetechniker hat man viel Freiheit – das gefällt Jerôme besonders an seinem Beruf. „Ich arbeite gerne eigenständig. Das ist Voraussetzung für diesen Job. Wenn man bei einem Kunden im Ausland ist, ist man oft auf sich allein gestellt. Man darf keine Scheu haben, Fragen zu stellen. Kommunikation ist extrem wichtig. Man ist für den Kunden da und muss gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort eine Lösung finden, damit die Maschine schnellstmöglich wieder läuft.“

Wie sieht eine typische Arbeitswoche aus? „Meistens telefoniere ich donnerstags oder freitags mit unserem Service-Koordinator und Fels in der Brandung, Marcel van Rens. Am Montag bin ich dann im Büro, trage meine Arbeitsstunden ein und schreibe Serviceberichte über meine Tätigkeiten und die Wünsche des Kunden. Ich bringe meinen Servicebus wieder in Ordnung. Marcel teilt mir dann meine nächste Aufgabe mit. Die Einsatzbesprechung erhalte ich über meinen Laptop. Ich liebe dieses Unvorhersehbare, Überraschende und Abenteuerliche an der Arbeit. Meist bin ich eine Woche beim Kunden – manchmal auch zwei oder drei. Dazu kommt natürlich die Reisezeit.“

Unsere Kunden sitzen auf der ganzen Welt – da ist es nicht überraschend, dass Jerôme und seine Kollegen weltweit im Einsatz sind. Jerôme: „Bis etwa 1.000 km fahren wir mit dem Servicebus. Ist es weiter oder nicht über die Straße erreichbar, fliegen wir. In der Corona-Zeit bin ich auch mal weiter als 1.000 km gefahren – bis nördlich von Stockholm. Ganz schön weit. Das eigentliche Problem beim Kunden war in drei Stunden gelöst. Auch das kommt vor.“

Nennen Sie ein Land – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Jerôme schon dort war. Zu vielen seiner Fernreisen hat er mindestens eine Anekdote parat. In China wurde er zum Beispiel oft auf der Straße angesprochen, weil Menschen wegen seiner Körpergröße (1,96 m) ein Foto mit ihm machen wollten. Oder in Indien, wo man erwartete, dass er auf einem Stuhl neben der Maschine sitzt und andere zur Problemlösung anleitet („So funktioniert das natürlich nicht.“). Jerôme: „In Mexiko stand ich einmal auf einer Leiter, als mich ein Mitarbeiter plötzlich zu einem Blutdruck- und Urintest mitnahm. Er wollte sicherstellen, dass ich keine Drogen genommen hatte und nichts Gefährliches auf der Leiter unternehme.“

Wie viele technikbegeisterte Kollegen bei Unisign schraubte auch Jerôme an Autos. „Viele Jahre habe ich die Wartung meiner Autos selbst gemacht – oft zusammen mit einer meiner Töchter. Sie hat kürzlich den Berufswechsel von der Tierarzthelferin zur Instandhaltungsmechanikerin gemacht.“ Jerôme lacht: „Scheint in der Familie zu liegen.“ Neben dem Schrauben war der PC-Bau immer sein Hobby. Heute sitzt er lieber davor und spielt Flugsimulator. Auch das zeigt seine Reiselust – mit detaillierten Flugplänen geht es virtuell zu Zielen auf der ganzen Welt.

Mai 27, 2025