Maikel van de Bovenkamp
“Die Abwechslung in meiner Arbeit gefällt mir besonders”
Meine Unisign-Geschichte: Maikel van de Bovenkamp ist seit 2018 Allgemeiner Mitarbeiter der Endmontage. Zumindest ist das seine offizielle Position. In der Praxis übernimmt Maikel bei Unisign jedoch noch mehrere ‘Nebentätigkeiten’.
Maikel ist ein echter ‘Kepèlse’ Junge. Für alle, die es nicht wissen: Kepèl ist der Limburger Dialekt für „Panningen“, das Dorf, in dem unser Unternehmen ansässig ist. Nach der technischen Berufsschule arbeitete Maikel einige Jahre in der Metallverarbeitung, „aber das war nichts für mich.“ Also kehrte er zurück auf die Schulbank, um eine Ausbildung zum Installateur zu absolvieren. In diesem Beruf arbeitete er 22 Jahre lang bei einem Installationsunternehmen in Panningen. „Bis das Unternehmen insolvent ging und ich mir einen neuen Job suchen musste“, erzählt Maikel. „Ich habe mich dann auf diese Stelle bei Unisign beworben.“

Demontieren, verpacken und verladen
Ziemlich schnell nach seiner Bewerbung konnte er anfangen. Aber was macht ein allgemeiner Mitarbeiter in der Endmontage eigentlich? Maikel: „Kurz gesagt: Ich demontiere CNC Maschinen, die an unsere Kunden gehen, und mache sie transportfertig. Manchmal fahre ich auch mit, um eine Maschine vor Ort abzubauen und an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Außerdem springe ich ein, wenn in der Montageabteilung zusätzliche Hilfe benötigt wird. Und derzeit vertrete ich vorübergehend einen Kollegen in der Logistikabteilung.“
LKW oder Containerschiff
Viele unserer Maschinen werden innerhalb Europas verkauft, daher ist der Straßentransport die bevorzugte Transportmethode. Maikel: „Für größere, komplexe CNC-Maschinen benötigt man vier LKW. Das Beladen von zwei LKW dauert einen ganzen Tag. Dabei ist viel Hebearbeit in unserer Halle erforderlich. Man muss das Gewicht gut verteilen, Balken, Gummis und Planen anbringen und alles gut befestigen. Dabei helfen wir dem Fahrer.“
Wenn eine Maschine zu einem Überseeziel transportiert wird, müssen Container beladen werden. Maikel: „Das Verpacken und Verladen unserer Maschinen in einen Container ist eine sehr präzise Angelegenheit. Das machen wir zusammen mit einem spezialisierten Unternehmen. Alles muss genau passen und fest sitzen, damit die Ladung nicht verrutschen oder umfallen kann.“
Prüfer und mehr
Je mehr Erfahrung man hat, desto mehr Möglichkeiten gibt es, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen bei Unisign. Maikel ist ein gutes Beispiel dafür. Zusammen mit einem Kollegen ist er Prüfer und kontrolliert die Materialien und Werkzeuge, die wir verwenden. Maikel: „Das sind jährlich etwa 4.000 Stück.“ Maikel ist auch zertifiziert, um eine Reihe von internen Kursen für Kollegen zu geben. „Zum Beispiel für das Hebezertifikat, das Gabelstaplerzertifikat und Arbeiten in der Höhe.“
eit drei Jahren ist Maikel Vorsitzender unseres Betriebsrats. „Ich bin in vielen Abteilungen unterwegs und kenne viele Leute. Dieser Kontakt gefällt mir sehr gut. Als Betriebsratsvorsitzender kommt mir das sehr zugute. Ich sehe und höre, was am Arbeitsplatz vor sich geht, und kann das bei unserer Geschäftsleitung zur Sprache bringen.“
Airfryer
In der Endmontage arbeiten 15 Kollegen. „Wir haben eine sehr gute Stimmung untereinander“, lacht Maikel. „Jeden Freitag wird der Airfryer angeschaltet, damit wir gemeinsam einen Snack genießen können. Auch die Abteilungsausflüge mit unserem Team sind immer sehr schön.“
Maikel sieht die Abwechslung in seiner Arbeit als großen Vorteil. „Kein Tag ist wie der andere. Natürlich sind Demontage und Transportvorbereitung der Maschinen häufige Aufgaben. Aber selbst hier gibt es genug Variation, da wir bei Unisign verschiedene Typen von CNC-Maschinen herstellen.“
Brauerei Obenkampf
Mehrmals im Jahr braut Maikel besondere Biere in seiner eigenen Mikrobrauerei. Er lacht: „Das passiert einfach bei uns in der Küche, ausschließlich für den Eigenbedarf und für Familie, Freunde oder Kollegen, die mal probieren wollen. Mein erstes selbstgebrautes Bier war eine Katastrophe, aber man lernt ja mit der Zeit. Seit etwa acht Jahren mache ich das jetzt. Unter dem Namen Obenkampf bin ich auch auf der bekannten Plattform für Bierliebhaber Untappd zu finden.“
Heavy Metal
Seit seiner Jugend ist Maikel ein großer Fan von Hardrock und Heavy Metal. Festivals wie Graspop und Jera on Air stehen seit Jahren auf seinem Kalender. Maikel: „Die Stimmung auf diesen Festivals ist immer großartig. Man ist unter Gleichgesinnten. Früher habe ich gerne die großen, mehrtägigen Festivals besucht, aber das reizt mich heute nicht mehr so. Wahrscheinlich liegt es am Alter. Auf einer Luftmatratze im Campingbereich, wenig Schlaf und kaum Duschen verzichte ich lieber. Jetzt wähle ich eher kleinere Festivals und eine erholsame Nacht zu Hause oder in einem B&B.“
Maikel teilt seine Liebe zu Hardrockmusik übrigens mit seinen beiden Söhnen. „Gemeinsam ein Rammstein-Konzert zu besuchen, ist ein echtes Vergnügen – auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt.“

14. Oktober 2025