Marc Verheyden
“Das Unerwartete – genau das ist für mich die Herausforderung im Servicebereich.”
Meine Unisign-Geschichte: Marc Verheyden ist Leiter von Service & After Sales. Gemeinsam mit 17 Kolleginnen und Kollegen unterstützt er unsere Kunden, wenn ihre Maschinen Service, Ersatzteile oder Wartung benötigen – überall auf der Welt.
Marc Verheyden begann vor 32 Jahren bei Unisign als Trainee in der Montageabteilung. „An Aschermittwoch“, lacht er als leidenschaftlicher Karnevalist. „Nur war mein damaliger Ausbilder an diesem Tag nicht da, weil er Karnevalsprinz war. Ich sollte einfach am darauffolgenden Montag wiederkommen. Während meines Praktikums wurde mir ziemlich schnell klar, was ich wollte: in den Servicebereich wechseln. Und genau das ist dann auch passiert.“

Servicetechniker
Sieben Jahre lang reiste Marc als Servicemonteur für Unisign um die ganze Welt. Als seine beiden Kinder ihn jedoch immer häufiger vermissten, wechselte er in den Innendienst. „Nach einem kurzen Abstecher zu einem anderen Unternehmen bin ich 2015 zu Unisign zurückgekehrt. Danach habe ich einige Jahre die Revisionsabteilung geleitet. Ich habe also wirklich alle Facetten des Servicegeschäfts kennengelernt. 2017 wurde ich gefragt, ob ich die Position des Leiters Service & After Sales übernehmen möchte. Diese Rolle erfüllt mich bis heute sehr.“
Das Unerwartete
„Unisign ist alles andere als ein durchschnittliches Unternehmen“, erzählt Marc begeistert. „In den Niederlanden gibt es keinen vergleichbaren Maschinenbauer. Wir entwickeln hier großartige Produkte – und das mit einem tollen Team.“
Für technische Spezialisten, die Abwechslung und Dynamik suchen, ist Marcs Abteilung der ideale Arbeitsplatz. „Man weiß nie, was der Tag bringen wird. Genau dieses Unerwartete macht für mich den Reiz dieser Arbeit aus. Dazu kommen die internationalen Kontakte – sowohl als Servicemonteur als auch im Innendienst. Gemeinsam unterstützen wir Unisign-Kunden weltweit. Wenn ein Kunde zufrieden ist und seine Maschine wieder einwandfrei läuft – das sind unsere Erfolgsmomente.“
Maschinenverlagerungen und Retrofits
Traditionell gehören Serviceleistungen und Ersatzteile zu den Kernaufgaben der Serviceabteilung. Hinzu kommt die Durchführung planbarer Wartungsarbeiten auf Vertragsbasis. Zunehmend fragen Kunden jedoch auch nach Maschinenverlagerungen oder nach größeren Reparaturen und Revisionen älterer Maschinen.
„Unser Serviceportfolio ist deutlich breiter geworden“, erklärt Marc. „Oft sind ältere Maschinen mechanisch noch in sehr gutem Zustand. Dann ist ein Retrofit der Steuerung für Kunden eine attraktive Alternative zum Kauf einer neuen Maschine. Eine Maschine zu demontieren kann vielleicht jeder – sie wieder korrekt zusammenzubauen und in Betrieb zu nehmen, ist jedoch eine ganz andere Herausforderung. Vor allem dann, wenn die Geometrie absolut präzise sein muss. Dieses Know-how haben wir bei Unisign im eigenen Haus. Bei solchen Serviceanfragen arbeiten wir immer häufiger mit Monteuren aus unserer Montage- und Inbetriebnahmeabteilung zusammen.“
Ein kleines ‘Opps-Momentchen’
Marc ist stolz auf die Position, die Unisign sich als Maschinenbauer erarbeitet hat. An seine Zeit als Servicemonteur denkt er noch immer gerne zurück. Ein Projekt liegt ihm dabei besonders am Herzen. „1997 war ich an einem großen Projekt für unseren Kunden ABB in der Schweiz beteiligt. Sie kauften damals ihre erste große Unisign-Maschine. Ich war häufig in der Schweiz – zunächst zur Inbetriebnahme und später für Service und Wartung. Dabei ist eine sehr gute Beziehung entstanden. Einige dieser Kontakte arbeiten dort bis heute.“
Ob ihm auch einmal ein Fehler unterlaufen ist? Marc lacht: „Das sollten Sie besser meine Kollegen fragen.“ Nach kurzem Überlegen erinnert er sich dann doch an ein „besonderes Ereignis“: „Ich habe einmal einem Kunden ein neues Bauteil zum regulären Verkaufspreis angeboten – obwohl genau dieser Kunde dieses Teil als Zulieferer für uns fertigte. Das war schon ein kleines Oops-Momentchen. Zum Glück sind sie bis heute unser Zulieferer.“
Der SRV-Wagen
Marc hat kein Problem mit langen Arbeitstagen. Diese Einstellung hat er von zu Hause mitbekommen. Seine Eltern betrieben einen SRV-Wagen und ein Geschäft in Venlo und arbeiteten sechs Tage die Woche. „Der Sonntag war für die Buchhaltung reserviert. Eigentlich waren sie also die ganze Woche mit ihrem Unternehmen beschäftigt. Ich habe die harte Arbeit meiner Eltern aus nächster Nähe miterlebt und immer mitgeholfen. Das hat mich stark geprägt.“
Und was macht Marc, wenn er nicht bei Unisign arbeitet?
„Ich bin ein echter Outdoor-Mensch. Wir besitzen einen Wohnwagen, mit dem wir gerne – eigentlich viel zu selten – unterwegs sind. Außerdem bin ich ein treuer VVV-Fan, der Profifußballverein aus Venlo. Freitags gehe ich gerne mit ein paar Freunden zu einem Spiel, um gemeinsam die Woche ausklingen zu lassen. Am Wochenende plane ich möglichst nicht zu viel: entspannt starten, gemeinsam frühstücken, danach in die Stadt oder meine Kinder besuchen. 2018 war ich Adjutant bei der Vasteloavesvereiniging (Karnevalsverein) De Wien, inzwischen bin ich Mitglied des Elferrats. In der Karnevalszeit bin ich damit etwas stärker eingebunden – aber das sind nur ein paar Wochen im Jahr.“


20. Januar 2026