29. April 2025
Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unisign und Jungheinrich
Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg – das gilt ganz besonders für Unisign und Jungheinrich. Die beiden Unternehmen haben in einer Partnerschaft zueinandergefunden, die beidseitig zur Prozessoptimierung beiträgt. Während Jungheinrich Masten für verschiedene Stapler mit CNC-Maschinen von Unisign bearbeitet, setzt der Maschinenbauer seinerseits auf die Qualität von Jungheinrich. Eine Win-Win-Situation.
In über 50 Jahren entwickelte sich Unisign Machine Tools aus Panningen von einem regionalen technischen Beratungs- und Konstruktionsbüro zu einem internationalen Maschinenbauer für Logistik, Energiewirtschaft und allgemeine Industrie. Die besondere Stärke des Familienunternehmens liegt in der Entwicklung und dem Bau innovativer CNC-Maschinen. „Dabei stehen Kundenorientierung und lösungsbasiertes Denken im Mittelpunkt“, betont Paul Lennaerts, Manager Operations.

Komplexe Herausforderungen
Die Herausforderungen der Unisign-Kunden sind oft komplex. Es handelt sich häufig um Großprojekte für Nischenmärkte. „Indem wir gemeinsam mit dem Kunden die beste Lösung entwickeln, schaffen wir echten Mehrwert – weltweit“, erklärt Lennaerts. Dabei vereint Unisign alle Fachbereiche unter einem Dach: von F&E und Engineering bis hin zu Produktion und Montage. Auch ein weltweiter Service gehört zum Angebot.
Diese Philosophie hat sich bewährt: Im vergangenen Jahr wurde die tausendste Maschine ausgeliefert. In verschiedenen Branchen ist Unisign heute Marktführer. So werden beispielsweise die Vorderachsen von 60 Prozent aller Lkw weltweit mit der Unitwin-CNC-Maschine des Unternehmens bearbeitet.
Maßarbeit für Mastbearbeitung
Auch in der Intralogistik ist Unisign ein etablierter Name. Gabelstaplerhersteller weltweit nutzen die Unimast-CNC-Maschine für die Produktion von Mastprofilen. Bereits 2007 nahm das Jungheinrich-Werk in Norderstedt zwei Univers 6 Specials – die Vorgängermodelle der Unimast – in Betrieb.
„Für die Bearbeitung der Mastprofile suchten wir eine maßgeschneiderte Lösung“, erzählt Sebastian Woitke, Leiter der Mastproduktion bei Jungheinrich. „Die Mastteile sind sehr groß, und genau diese Dimensionen machen die Bearbeitung komplex. Maßarbeit war daher unerlässlich. Unisign erfüllte unsere Anforderungen am besten: Die Maschinen sind innovativ, äußerst präzise und garantieren maximale Prozessstabilität – inklusive vollständig automatisierter Zu- und Abführung.“
„Maximale Verfügbarkeit“
Seit der Inbetriebnahme werden die CNC-Maschinen nahezu ununterbrochen für die Bearbeitung von Masten für Jungheinrich-Stapler und -Schubmaststapler eingesetzt. „Sie sind äußerst robust und dadurch maximal verfügbar. Das geschlossene Systemkonzept sorgt für Sicherheit und Ordnung am Arbeitsplatz – auch das ist für uns wichtig“, so Woitke.

Er lobt zudem die Benutzerfreundlichkeit und die gute Zugänglichkeit der Komponenten für die vorbeugende Wartung: „Wir können alle Teile leicht selbst erreichen, was Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert. Prozessänderungen durch Produktanpassungen oder Serienerweiterungen lassen sich in kurzer Zeit umsetzen. So haben wir mit Unterstützung von Unisign unsere Systeme z. B. für aktuelle Mastlängen mit Hubhöhen bis zu 14 Metern erweitert.“
Erste Wahl der Mitarbeiter
Kurz nach der Lieferung der CNC-Maschinen an Norderstedt nahm auch Unisign seinen ersten Jungheinrich-Stapler in Betrieb. Für Lennaerts eine logische Entscheidung: „Wenn ein Stapler ersetzt werden muss, holen wir Angebote von mehreren Anbietern ein. Kundenunternehmen haben bei uns einen gewissen Bonus. Der Verkauf unserer Maschinen an Norderstedt war für uns Anlass, Jungheinrich ebenfalls in die Ausschreibung einzubeziehen. Letztlich zählen aber Qualität und die Beziehung zum Lieferanten.“
Auch damit ist Lennaerts sehr zufrieden. Er beschreibt die Zusammenarbeit als kompetent und angenehm: „Man denkt mit, ist hilfsbereit. Und die Stapler sind zuverlässig und komfortabel. Kein Wunder, dass sie auch bei unseren Mitarbeitern erste Wahl sind.“
Zurück zum Ursprung
Vor Kurzem nahm Unisign seine Flurförderzeugflotte unter die Lupe und prüfte, wie diese modernisiert werden kann. Auch diesmal wurde Jungheinrich in die Ausschreibung einbezogen. „Das geschah auch auf Wunsch der Mitarbeiter. Sie sind vom Komfort, der Bedienung und der Zuverlässigkeit begeistert. Störungen gibt es nur selten“, so Lennaerts.
Bei der jüngsten Lieferung entschied sich Unisign u. a. für einen gebrauchten elektrischen 5-Tonnen-Stapler. Dieser hat eine deutlich höhere Tragfähigkeit als sein Vorgängermodell. Lennaerts nennt ihn eine der besten Entscheidungen: „Früher mussten schwere Komponenten erst auf einen Wagen gehoben werden, bevor sie transportiert werden konnten. Mit dem neuen Stapler können wir diese Lasten einfacher, schneller und somit effizienter bewegen.“
Dass die Masten einiger Stapler mit einer Maschine bearbeitet wurden, die in Panningen entwickelt wurde, gefällt dem Operations-Manager besonders: „Ich bin überzeugt, dass wir die Arbeit in Europa halten sollten – und am liebsten bei unseren eigenen Kunden. Umso schöner ist es zu sehen, dass diese Masten wieder an ihren Ursprung zurückkehren. So schließt sich der Kreis.“

In focus
Unimast
SPEZIFIKATION
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X-axis2.200 mm
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Y-axis1.000 mm
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Z-axis600 mm


















































































































































